WM-Team vom Pech verfolgt

Ein Blog Beitrag von Inken Mertens

Wie schon berichtet wurde, hatte das Deutsche WM-Team keinen Glücksengel dabei gehabt!

Es fing schon 3 Wochen vorher an, da Pola sich die Bänder gerissen hatte und somit ausfiel. Zum Glück konnte dafür Isabel einspringen.

In England angekommen war zuerst alles schön: das Wetter, die anderen Teams das Training auch ein kleiner Regentag (Donnerstag) und die lauten Feierlustigen, Nachtaktiven Iren könnten uns nicht beirren.

Doch wie schon gesagt vom Pech verfolgt lahmte Melissa`s Rorik beim Abreiten für den ersten Lauf.

Okay, da mussten wir durch und die erste Runde zu 4 bestreiten , wird wieder dachten wir…DOCH….Nein es wird nicht wieder denn Inken Stürzte mit Pony Nikita….zuerst Erleichterung nichts passiert. Inken konnte die Runde noch beenden. Doch nach der Runde fing dann auch Nikita an zu lahmen.

Das war nicht gut denn nun hatten wir 2 lahme Ponys.

Während Peter Dale sich Nikita und Rorik ansah machte sich Pola, bei den Engländern und Walisern netterweise auf die Suche nach einem oder zwei Ersatzponys.

Glücklicherweise kamen die Australier mit ihrem Ersatz-Leih-Pony nicht zurecht und wir bekamen das walisische Pony “Christel” – von uns liebevoll “schwarzer Blitz” genannt – welches Milli dann geritten ist.

So versuchten wir einigermaßen mit 4 Ponys und 5 Reitern die Runden gut zu überstehen.

Klappte für die Verhältnisse auch eingermaßen gut. Inken durfte die Aufspringspiele auf Ulli´s Blind Date reiten und Ulli ritt dann den schwarzen Blitz. Die anderen beiden blieben immer auf ihren Ponys.

Leider hat es nur für einen letzten Platz im B-Finale gereicht.

Aber trotz allem hatten wir Spaß und das Team hat gut zusammengehalten und sich gegenseitig Mut gemacht.

Der Galaabend war auch sehr nett. Zwar musten wir mit der Tachenlampe unser Essen ersteinmal durchleuchten weil es schon dunkel war aber wir hatten noch sehr viel Spaß.

Pünktlich am Montag morgen um halb 8 rollten wir samt Ponys vom Platz Richtung Heimat und waren froh, dass wir alles was schief ging doch irgendwie überstanden haben und nun ja nichts mehr schief gehen kann.

PUSTEKUCHEN

Als die zwei Wohnmobile ohne Pferde schon in Calais angekommen waren, erfuhren wir das Schmeets Hügels und Ulli gerade erst auf die Fähre gelassen wurden weil sie fast die Pferde nicht rüber lassen wollten da wir keine Export Formulare dabei hatten, sondern nur den Amtstierärztlichen Bescheid. Sie meinten wir bräuchten einen Beweis das wir auch wirklich an diesem Tunier teilgenommen hätten.

Glücklicherweise hatte Ulli das Programmheft dabei wo Reiter und Ponys namentlich erwähnt waren.

Als wir dann endlich wieder alle vereinigt waren ging es Flott Richtung zuhause.

Rorik und Nikita sind gut angekommen. Nikita hat noch eine Woche Schonfrist ist dann aber wieder fit.

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