Die Seriensieger
“Gestern habe ich noch zu ihnen gesagt: Ihr werdet jetzt wohl erstmal alles gewinnen, was zu gewinnen ist! Da haben sie noch gesagt, nein, nein. Und was ist?”
Sprach der Hauptschiedsrichter Klaus Käshammer und ging zum Team Lindau I um sie mit goldenen Schleifen zu schmücken. Lindau I gewann Samstag Double Touch und Sonntag Preetz. Es war eine sehr gute Leistung der Lindauer, die ihnen die verdienten Punkte einbrachten. Auch hatten die Lindauer wieder eine gute Anzahl Fans dabei, die ein ums andere Mal: “Lin-dau Get-torf” skandierten ohne das ein Linienrichter den Ton leiser stellen wollte.
Dafür wurden die Barchler vom Hauptschiedsrichter Käshammer ihrer Plätze verwiesen: sie hatten zu dicht am Richtertisch gejubelt. Ach ja, die Barcheler. Der Frust mit den Barchelinos am Sonntag nicht starten zu können (einfach zuviele Kaderreiter), wurde mit dem Turniersieg in der Jugendklasse durch die Barchelaner schon mehr als wettgemacht, als man dann auch noch bei der Ponyverlosung eine Barchelerin als neue Besitzerin ermittelte, wurde nuch mehr gejubelt. Glückwunsch!
Am häufigsten bei der Siegerehrung sah man am Sonntag Katrin Timm von Schwedeneck. Gleich mit drei Teams durfte sie sich die Schleifen vom Hauptschiedsrichter abholen. Und dreimal wurde sie angemeiert. Natürlich völlig zu Recht
In der Mittagspause am Sonntag konnte man die Quad-Games bewundern: Mounted Games mit Quads (das sind diese vierrädrigen Motorräder). Richtig gut fand ich Flinke Füße. Allerdings hatten die Quad-Driver die Regeln wohl nicht so ganz drauf: Vom letzten Eimer darf man eigentlich nicht gleich auf Pferd – pardon Quad springen. Aber das hat niemanden gestört.
Mit dem Fahrrad haben die Kirchwalseder übrigens auch schon Mounted Games gemacht: Gegen eine Reitermannschaft! Eine tolle Idee, wenn man auch mal Nichtreitern (wie mir) die Chance geben will zu dieser wunderbaren Musik in eine Arena “einzureiten”.
Das Comeback des Sonntages gelang den Robinsonern: Das Team mit dem höchsten Durchschnittsalter schaffte es ins A-Finale und zeigte auch dort sehr gute Leistungen. Auch wenn Heidi jetzt nie wieder Hochstabler spielen will: Euch wollen wir noch häufiger sehen.
Kommen wir noch zum eigentlichen Anlass dieser Website. Das U16 Euro-Team hatte am Sonntag Gelegenheit sich mit den besten deutschen Vereinsteams zu messen. Eine Woche vor der Abreise nach Frankreich haben sich die Reiterinnen von Imke’s Team redlich bemüht die Fehler noch in Deutschland zu machen und sie gar nicht erst mit nach Marseille zu nehmen. Das gelang ziemlich gut. Der zweite Platz im B-Finale ließ aber zwischendurch immer mal wieder aufblitzen, was das Team zu leisten im Stande ist. Besonders Beke drücken wir alle heftigst die Daumen, dass sie die verbleibende Zeit bis zum ersten Lauf am Mittelmeer noch gut zur Regeneration nutzen kann.